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Der Umzug vollzog sich dann von der Schenke aus zu den besten Gebern und Spendern. Dafür hatte ich eine gute Nase, und wusste auch ein Herz weich zu machen, wo der Griff in den Geldbeutel eine ziemliche Überwindung war, aber doch später keine Blamage hören wollte.
Und so bekamen wir mit Mut und Humor eine ganz gut gefüllte Kasse, die die Kosten für den Wert des Hammels überstieg. Schnaps und Bier wurden auch davon bezahlt, und die gespende- ten Zigarren und Zigaretten waren noch extra Zugabe. Am darauffolgenden Sonnabend wurde dann der Rest in der Schenke verzehrt, mit Gehacktes- brötchen und der dazugehörenden Feuchtigkeit.
Auszug aus den Erinnerungen des Kirmesburschen Leo Kruse. Entnommen aus der ersten Chronik des Kirmesvereins von 1949. |